Passwörter sicher verwalten: So geht's ohne Zettel und ohne überfordert zu sein
Alle raten zu langen, einzigartigen Passwörtern. Aber wer kann sich 30 verschiedene Passwörter merken? Die gute Nachricht: Das müssen Sie gar nicht.
Warum überall dasselbe Passwort gefährlich ist
Wird eine Webseite gehackt, probieren Kriminelle Ihre Zugangsdaten sofort auf anderen Seiten aus — E-Mail, Bank, Amazon. Deshalb ist ein eigenes Passwort für jede wichtige Seite so wichtig.
Weg 1: Ein Passwort-Manager (empfohlen)
Ein Passwort-Manager merkt sich alle Passwörter für Sie. Sie merken sich nur noch ein Master-Passwort. Gute kostenlose Optionen:
- Bitwarden — kostenlos, sicher, läuft auf allen Geräten
- iCloud-Schlüsselbund — für Apple-Nutzer bereits eingebaut
- Google Passwort-Manager — für Android-/Chrome-Nutzer eingebaut
Diese Tools erzeugen auch automatisch sichere Passwörter für Sie.
Weg 2: Die Merksatz-Methode
Bilden Sie aus einem Satz, den nur Sie kennen, ein Passwort. Zum Beispiel: „Mein Hund Max liebt Würstchen seit 2010!" wird zu: MHMlWs2010! — sicher und persönlich merkbar.
Die wichtigsten Regeln
- Mindestens 12 Zeichen — länger ist besser als kompliziert
- Für E-Mail und Banking unbedingt einzigartige Passwörter
- Niemals Passwörter per E-Mail oder WhatsApp versenden
- Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren wo möglich
Klein anfangen
Sie müssen nicht sofort alles ändern. Fangen Sie mit Ihrem E-Mail-Konto an — das ist am wichtigsten, weil darüber alle anderen Passwörter zurückgesetzt werden können.
Haben Sie dazu Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter — per Fernwartung, vor Ort oder einfach kurz am Telefon.
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